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Germanische Götter


Religion der Germanen
Der religiöse Glaube der Germanen ist sehr viel vielschichtiger, als angenommen wird.
Für die Germanen waren ihre Götter weder vollkommen noch unsterblich. Sie verehrten sie, doch sie unterwarfen sich ihnen nicht. Gaben sie ihnen eine Opfergabe, so erwarteten sie eine göttliche Gegengabe.
In ihrem Glauben gibt sie nicht nur Göttern, sondern auch Riesen, Zwerge und Elfen. Auch der Unterschied zwischen gut und böse ist nicht eindeutig.
Riesen sind vielgestaltig, z.B. Feuerriesen, Eisriesen, Reifriesen. Auch ihre Charaktere sind unterschiedlich. Die meisten Riesen sind bösartig und Feinde der Götter und Menschen. Aber es gibt auch gutmütige, sanfte Riesen.
Die Bösartigen werden stets vom Donnergott Thor gejagt und getötet.

Alle Gestalten, die in der mythologischen Welt der Germanen vorkamen, hatten einen wichitigen Einfluss auf die Stämme der Germanen. Obwohl die germanischen Götter häufig Streit mit den anderen Wesen hatten, lebten diese Gestalten trotzdem in einer Art Einklang miteinander.
Auch die Verwandtschaftsverhältnisse in der mythologischen Welt der Germanen sind schwer durchschaubar.
Die Götter gehören zu den zwei grossen Familien: dies sind die Asen und die Wanen. Die Asen („die Pfähle“) sind das jüngere Göttergeschlecht in der nordischen Mythologie. Das ältere Geschlecht wird Wanen (oder Vanen) genannt.


Quellen:u. a. www.weltgeschichte-online.de

Mythologie

Die Mythologie der Germanen stammt aus indogermanischen Wurzeln. Darum sind da Gemeinsamkeiten zu den Kelten, den Griechen und sogar zu den Indern zu erklären. So sind der germanische Urgott Tiwaz und die indogermanische Gottheit Dieus, ein Fruchtbarkeits- und Himmelsgott, ein und der selbe Gott; Tiwaz ist aus Dieus entstanden. Nach der ersten Lautverschiebung ging auch die Entwicklung der germanischen Mythologie eigene Wege. Mit Hinwendung zum Kriegertum wurde aus dem einstigen Himmelsgott Tiwaz der Kriegsgott; seinem Hauptgott dichtet jedes Volk seine eigenen Idealvorstellungen an. Donar spaltete sich von ihm ab und übernahm nun die Aufgabe des Gottes der Kraft, der Arbeit und in seiner Funktion als Gewittergott auch den Bereich der Fruchtbarkeit.
Die Riesen entstanden, da die Götter, die früher die Naturkräfte vertraten, nun eher geistige Aufgaben wahrnahmen. Dennoch konnte sich nie eine klare Unterscheidung von Volksglaube und Götterglaube durchsetzen. Vielmehr entstand ein Gesamtgebilde, das miteinander verwoben war.
Die einstige Vorstellung von der Wiedergeburt der Toten im Totenreich verschmolz mit dem starken Baumkult der Germanen; die Natur war nun das Reich der Toten, die Welt der Geister. Die Bäume wurden überhaupt zu mythologischen Gegenständen.


Nach dem Tod

Nicht jeder Tote ging den gleichen Weg wie seine Genossen. Jene, die im Kampf starben – die Helden – gingen zu den Göttern. Das war zunächst Tiwaz, später dann Wodan. Ihre Seelen verschmolzen mit den Bäumen und zogen in den Hügel ein.
Die Natur als Seelenheim ist allgemein gewesen, auch für jene, die nicht durch die Waffe starben.


Elbe und Zwerge

... beeinflußten die sanften Naturkräfte – die Quelle, der leichte Windhauch oder das ruhig plätschernde Wasser waren die Behausung dieser Wesen. Geister von längst Verstorbenen zeigten sich in dieser Gestalt.


Riesen

Sie stellten das Chaos, das Böse auf der Welt dar. Wenn eine Lawine zu Tal ging, wenn eine Flutwelle das Land erreichte oder wenn ein Waldbrand die Bäume zerstörte, dann schrieb man das diesen Wesen des Aberglaubens zu. Das Böse des Menschen war Bestandteil der Riesen. Deshalb kann man die Riesen das Gegenteil zu Elben und Zwergen sehen. Auf der einen Seite die Ruhe und Ordnung, auf der anderen die Gewalt und das Chaos. Dennoch waren beide Geschlechter nicht immer voneinander zu trennen.

Information:
Die nationalsozialistische Bewegung (Nazis) verwenden und stützen sich heute noch auf altes germanisches Gedankengut. Deshalb triffst du immer wieder bei der Suche nache Germanischer Geschichte auf nationalsozialistisch gefärbte Internetseiten!